SPD Bruchköbel

2. Dezember 2017

Mögliche Verhandlungen Große Koalition

Brief der SPD Bruchköbel an den Bundesvorsitzenden

Lieber Martin,

am gestrigen Abend, 23. November 2017, hat sich der Vorstand des SPD Ortsvereins Bruchköbel kritisch mit der aktuellen Situation nach dem scheitern der Jamaika-Verhandlungen auseinandergesetzt. Der Vorstand stimmte darin überein, dass unsere Partei Zeit benötigt, um sich nach dem sehr schlechten Wahlergebnis vom 24. September 2017 neu zu finden und neu aufzustellen. Wir haben die Aussage am Wahlabend, keine Fortsetzung der GroKo als Befreiungsschlag empfunden. Um so schwerer tun wir uns nun, mit den aktuellen Entwicklungen.

In unserer Diskussion haben wir nachfolgende Eckpunkte vereinbart.

  • Die SPD Bruchköbel ist gegen eine Fortsetzung der Großen Koalition.
  • Die SPD Bruchköbel fordert die Bundespartei dazu auf, sich die nötige Zeit für eine Besinnung und Neuausrichtung der Partei zu nehmen.
  • Ferner stimmen wir darin überein, dass der AFD nicht die Rolle der größten Oppositionspartei überlassen werden darf.

Wir, die SPD Bruchköbel könnten uns, unter der Bedingung, keine Fortführung der Bundeskanzlerschaft von Frau Merkel, eine Große Koalition vorstellen. Dies aber nur, wenn alle anderen Szenarien ausgereizt und erfolglos geblieben sind. Und in dem Zusammenhang wollen wir nochmal verdeutlichen, dass es uns dann in unserer Sozialdemokratischen Seele sehr weh tun würde, der AFD die Rolle der größten Oppositionspartei zu überlassen. Ein, unserer Auffassung nach, unerträglicher Zustand.

 

Mit solidarischen Grüßen

Norbert Viehmann

Vorsitzender SPD Ortsverein Bruchköbel

19. November 2017

Michael Schreier zum Ausschussvorsitzenden gewählt

Personalien

Michael Schreier zum Ausschussvorsitzenden gewählt

Foto (von links): SPD Pressesprecherin und Stadtverordnete Nicole Neunemann-Güth, der neugewählte Ausschussvorsitzende Michael Schreier und SPD Fraktionsvorsitzende und stellvertretende SPD Vorsitzende Peter Ließmann

In seiner konstituierenden Sitzung hat der Ausschuss für Familie, Kultur und Soziales den SPD Stadtverordneten Michael Schreier (57) zum Vorsitzenden gewählt. Michael Schreier ist somit der erste sozialdemokratische Ausschussvorsitzende seit über zwanzig Jahren. Entsprechend der Koalitionsvereinbarung von CDU und SPD stand dieser Ausschussvorsitz der SPD-Fraktion zu. Damit hat auch der letzte Ausschuss der Bruchköbeler Stadtverordnetenversammlung seine Arbeit aufgenommen.

Zur Person: Michael Schreier ist seit fast zwölf Jahren für die SPD Stadtverordneter im Bruchköbeler Stadtparlament und er ist Vorsitzender des Schützenvereins Falke e.V.

 

 

 

Arnd Delfs-Fritz neuer Kassierer

Arnd Delfs-Fritz ist neuer Kassierer der SPD Bruchköbel

Arnd Delfs-Fritz ist neuer Kassierer der SPD Bruchköbel

Anlässlich einer gut besuchten außerordentlichen Mitgliederversammlung hat die SPD Bruchköbel Arnd Delfs-Fritz zum neuen Kassierer gewählt, da der bisherige Kassierer aus beruflichen Gründen von seinem Amt zurückgetreten ist. Somit konnte der Bruchköbeler SPD Vorstand endlich wieder komplettiert werden.

Zur Person: Der 42-jährige Arndt Delfs-Fritz hat in Frankfurt Politik und Geschichte studiert.

 

 

 

 

 

Veronika Viehmann im MKK-Kreistag

Veronika Viehmann ist in den Kreistag nachgerückt

Veronika Viehmann ist in den Kreistag nachgerückt

Seit Mitte Oktober ist die Bruchköbeler SPD nun auch mit einer Abgeordneten im Kreistag des Main-Kinzig-Kreises vertreten. Veronika Viehmann (51) hat als Nachrückerin ein Mandat im wichtigsten Organ des Main-Kinzig-Kreises erhalten.

 

 

 

Norbert Viehmann wird 60

Perry von Wittich (links) und Peter Ließmann gratulierten Norbert Viehmann (Bildmitte) zu seinem 60. Geburtstag und überbrachten die Glückwünsche der SPD.

Am 13. November 2017 hat der Vorsitzende des SPD Ortsvereins Bruchköbel seinen 60. Geburtstag gefeiert. Am Rande einer SPD Mitgliederversammlung überbrachten seine beiden Stellvertreter Peter Ließmann und Perry von Wittich die Glückwünsche seiner Partei und würdigten Viehmann für sein Engagement für die SPD und die Stadt Bruchköbel.

12. November 2017

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Auf ein Wort

das Thema „Wasserversorgung in Bruchköbel“ hat in den vergangenen Wochen und Monaten zu vielen Diskussionen in verschiedensten Medien geführt, so eben auch in der Stadtverordnetenversammlung. Einigkeit darüber herrscht, dass das Bruchköbeler Wasser uns zu hart ist. Wir alle haben mit dem hohen Kalkgehalt schon unsere Erfahrungen gemacht. Laufend müssen wir die Kaffeemaschine entkalken oder die Waschmaschine streikt, weil sie verkalkt ist. Deshalb steht das Ziel „weicheres Wasser für Bruchköbel“ für uns alle im Fokus. „Aber“ – und das ist nun mal fast immer der Fall mit dem leidigen „Aber“ – gilt es dabei auch, die formalen Voraussetzungen zu berücksichtigen.

Also einmal ganz formal und trocken:

Nach Artikel 28 Absatz 2 des Grundgesetzes ist die öffentliche Wasserversorgung eine Aufgabe der Daseinsvorsorge. Die Wasserversorgung ist eine der zentralsten Aufgaben der Kommunen. Die Städte und Gemeinden haben somit die Pflicht dafür Sorge zu tragen, dass die Bürgerinnen und Bürger mit sauberem Trinkwasser versorgt werden. Diese Sicherstellungsverantwortung darf auch nicht an Dritte übertragen werden. Was ich auch für fatal halten würde, denn ein so grundlegendes Lebensmittel wie Wasser darf nicht privatisiert und alleine der Gewinnmaximierung unterworfen werden. Weiterhin schreibt das Wasserhaushaltsgesetz (WGH) hierzu fest, dass die Städte und Gemeinden die Zuständigkeit tragen, dass die Trinkwassergewinnung ortsnah erfolgt.

Soweit also die formalen Vorrausetzungen.

Die Gestaltungsmöglichkeiten, die wir in diesem Bereich haben, sind also gering. Seit vielen Jahren arbeiten wir auf Grundlage eines Wasserlieferungsvertrags vertrauensvoll mit den Kreiswerken zusammen. Die Kreiswerke erfüllen die, durch den Gesetzgeber vorgegebenen, Kriterien.

Ortsnah bedeutet in diesem Zusammenhang, dass ein Großteil unseres Wasser aus den Brunnen in Butterstadt und Roßdorf gefördert wird. Beide Brunnen liefern allerdings hartes Wasser. Um unser Wasser „weicher“ zu machen, müsste das Butterstädter und Roßdorfer Brunnenwasser mit weicherem Wasser gemischt werden. Genau hierzu haben wir, in den anstehenden Verhandlungen zur Verlängerung des Wasserliefervertrags, die Kreiswasserwerke aufgefordert. Wir wollen erreichen, dass der Wasserpreis stabil bleibt und unser Wasser möglichst „weicher“ wird.

 

Wir sind auf einem guten Weg.

 

Norbert Viehmann
Vorsitzender der SPD Bruchköbel

3. November 2017

Bundestagswahl kritisch analysiert und Ziele formuliert

Klausurtagung SPD Bruchköbel

„Wir müssen wieder näher an die Belange der Bürger ran“, machte Bruchköbels SPD Vorsitzender Norbert Viehmann im Rahmen einer Klausurtagung seiner Partei deutlich. „Das Ergebnis der Bundestagswahl, auch hier in Bruchköbel, ist für unsere Partei bitter“, so Viehmann. „Der von der Bundespartei eingeleitete Weg, Opposition und Neubesinnung, ist der richtige Schritt für unsere Partei auf Bundesebene. Wir müssen aber nun auch auf lokaler Ebene genau hinschauen, wie wir uns besser aufstellen und unsere Politik wieder näher an den Bedürfnissen der Bürger orientieren“, führte der Bruchköbeler SPD Parteivorsitzende aus.

In der Tagesklausur analysierte der Ortsvereinsvorstand kritisch die Wahlergebnisse nach Wahllokalen, Stadtteilergebnissen und für Bruchköbel insgesamt. Der Vorstand stimmte darin überein, dass vorrangiges Ziel sein muss, die Bürgergespräche zu intensivieren. Hierzu richtete der Bruchköbeler SPD Vorstand zwei Arbeitsgruppen ein, die Konzepte für einen verbesserten Bürgerdialog erarbeiten sollen. Hierbei sollen vorrangig zwei Ansätze verfolgt werden, zum einen mit direkten Bürgergesprächen und zum anderen durch Gesprächsrunden mit Vereinen und Kultureinrichtungen.

Das Ziel, „Bezahlbaren Wohnraum“ zu schaffen, wurde von den Vorstandsmitgliedern umfassend und konzentriert thematisiert. Das Umsetzen dieses Zieles dauere zu lange und wurde in etlichen Diskussionsbeiträgen deutlich aufgegriffen. Während in Frankfurt innerhalb kürzester Zeit Planungen rund um das Entstehen neuer Stadtteile, die im Ergebnis größer als Bruchköbel selbst werden, zur Umsetzung anstehen, tröpfelt das Thema in Bruchköbel nur so vor sich hin. „Wir erwarten bei dem Thema endlich mal was Konkretes von unserem Bürgermeister“, machte SPD Vorstandsmitglied Birgit Glade ihren Unmut deutlich.

Verwundert zeigte sich Viehmann am Rande der Klausurtagung über den sich abzeichnenden Knatsch innerhalb der CDU über die Frage des eigenen Kandidaten für die Bürgermeisterwahlen 2019.  Der SPD Vorsitzende Bruchköbels machte deutlich, dass er vom Koalitionspartner erwarte, dass dies nicht zu einer Belastung für die Koalition werden dürfe. „Wir haben bisher sehr konstruktiv und vertrauensvoll zusammengearbeitet und ich hoffe, dass dies auch so bleibt“ machte er in Richtung CDU deutlich.

 

Nicole Neunemann-Güth
Pressesprecherin der SPD Bruchköbel

30. Oktober 2017

Einladung zur Mitgliederversammlung

Einladung zur Mitgliederversammlung

am Dienstag, den 14. November 2017, 19.30 Uhr

in den oberen Clubräumen der Mehrzweckhalle Roßdorf.

 

Vorläufige Tagesordnung:

TOP 1: Eröffnung und Begrüßung

TOP 2: Feststellung der Beschlußfähigkeit

TOP 3: Grußworte

TOP 4: Wahl der Wahlkommission und der Sitzungsleitung

TOP 5: Nachwahl einer Kassiererin/eines Kassierers

TOP 6: Wahl einer stellvertr. Kassiererin/ eines stellvertr. Kassierers

TOP 7: Verschiedenes

TOP 8: Schlusswort

 

Genossinnen/Genossen die eine Mitfahrgelegenheit benötigen, bitte ich bei mir unter 06181/740522 anzurufen.

 

Ich freue mich auf Dein Kommen und verbleibe mit sozialdemokratischen Grüßen

Norbert Viehmann
Vorsitzender der SPD Bruchköbel

19. Oktober 2017

Roßdorfs ehemaliger Bürgermeister Franz Elpelt ist gestorben

Norbert Viehmann, Vorsitzender der SPD Bruchköbel, zum Tod von Franz Elpelt.

Franz Elpelt

Die Bruchköbeler SPD trauert um Roßdorfs ehemaligen Bürgermeister Franz Elpelt. Mit ihm verliert die Bruchköbeler SPD einen guten Freund und einen brillanten und tatkräftigen Kommunalpolitiker.

Am 17. Oktober 2017 ist Franz Elpelt im Alter von 80 Jahren gestorben.

Franz Elpelt war eine der großen prägenden Persönlichkeiten in Roßdorf und Bruchköbel. Sein außerordentliches politisches Wirken steht beispielhaft für den persönlichen Einsatz in der Kommunalpolitik. Er war Sozialdemokrat mit Herz und Seele.

Franz Elpelt  wurde mit 33 Jahren am 28. Juli 1970 vom Roßdorfer Gemeindeparlament einstimmig zum hauptamtlichen Bürgermeister gewählt. Als Bürgermeister konnte Franz Elpelt wesentliche Projekte für die Gemeinde Roßdorf umsetzen. In seiner Amtszeit entstand ein Kindergarten für rund 75 Kinder, einschließlich zweier Personalwohnungen. Die Trauerhalle auf dem Roßdorfer Friedhof wurde errichtet und der Friedhof selbst erweitert. Der Sportplatz konnte ausgebaut werden. Das Gelände, auf dem der Obst- und Gartenverein ansässig ist, konnte von der Gemeinde erworben werden. Ebenso wurde die Erweiterung des Baugebietes „Im Weiher 3“ durchgesetzt. Bedingt durch die Gemeindereform und den dadurch zwangsweisen Zusammenschluss mit Bruchköbel, musste Franz Elpelt 1975 sein Amt wieder abgeben.

Franz Elpelt war zwölf Jahre Mitglied im Kreisausschuss und nach seinem Ausscheiden aus dem Gremium Bürgerbeauftragter des Main-Kinzig-Kreises. Ferner war er viele Jahre Schöffe beim Schwurgericht in Hanau.

Franz Elpelt war ein Ehrenmann, der mit Integrität und persönlicher Ausstrahlung Politik für die Bürger gestaltete. Franz Elpelt war ein Mensch, der stets nach dem Gemeinsamen suchte und nicht das Trennende betonte, er war eine prägende Persönlichkeit, ein überzeugter Sozialdemokrat und engagierter Kommunalpolitiker. Er war und ist eine hochgeachtete Persönlichkeit und sein Werdegang ist eine beeindruckende sozialdemokratische Biographie. Im Januar diesen Jahres wurde er, in Anerkennung für seine außerordentlichen ehrenamtlichen Leistungen, mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet und im März mit der Willy-Brandt-Medaille, der höchsten Auszeichnung, die die SPD vergibt.

Franz Elpelt wurde am 25. Januar 1937 in Schönbrunn im Sudetenland geboren. Als junger Mann machte er bei der Kolonialwaren-Großhandlung und Kaffee-Import-Großrösterei E. F. Döring in Hanau eine Ausbildung zum Großhandelskaufmann. Am 1. April 1964 trat Franz Elpelt in den SPD Ortsverein Roßdorf ein. Im August 1965 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Juso-Gruppe im OV-Roßdorf, deren Vorsitz er ebenfalls übernahm. 1966 erfolgte seine Wahl in den Unterbezirksvorstand der Jusos in Hanau. Im selben Jahr wurde er in den Vorstand des SPD Ortsvereins Roßdorf gewählt. Mit 31 Jahren übernahm er bereits den Vorsitz des SPD Ortsvereins Roßdorf, dessen Vorsitzender er über 40 Jahre lang bis 2010 blieb. Er war viele Jahre Vorsitzender des Bruchköbeler SPD Arbeitskreis 60plus. 2016 wurde er einstimmig nochmals in den Vorstand der Bruchköbeler SPD gewählt.

 

Die Sozialdemokraten und seine Heimatstadt Bruchköbel haben Franz Elpelt viel zu verdanken. Sein Kommunikationstalent, seine Entschluss- und Urteilsfähigkeit waren beispielhaft.

Franz Elpelt war und ist ein großartiges Vorbild. Wir werden ihn als eine wichtige Stimme der Sozialdemokratie, als treuen Mitstreiter und eindrucksvollen Mann vermissen und uns an Franz Elpelt in tiefer Dankbarkeit erinnern.

Mit unseren Gedanken sind wir bei seinen Angehörigen.

 

Norbert Viehmann

Vorsitzender SPD Bruchköbel

20. September 2017

Liebe Mitbürgerin, lieber Mitbürger,

Norbert Viehmann
Vorsitzender der SPD Bruchköbel

am Sonntag wählen gehen und mit beiden Stimmen SPD wählen!

Alle Umfragen zeigen auf: ein großer Teil der Wählerinnen und Wähler hat sich noch nicht entschieden, wo am Wahltag letztlich die Kreuzchen gesetzt werden.

Auch wenn wir in den Umfragen noch hinten liegen, deuten die Zahlen zur politischen Stimmung von letzter Woche aber darauf hin, dass noch was geht! In den letzten drei Wochen hat die SPD 6 Prozentpunkte zugelegt, die Union 8 Punkte verloren. Auf die Frage, wen Sie am Sonntag wählen würden, würden zuletzt nur noch 34% der Befragten ihre Stimme der CDU/CSU geben und immerhin sich 28%  für die SPD entscheiden.

Liebe Mitbürgerin, lieber Mitbürger,
gebührenfreie Bildung, arbeitnehmerfreundliche Politik und stabile Renten gibt es nur mit einer starken SPD.
Deshalb am kommenden Sonntag mit der Erststimme Dr. Sascha Raabe und mit der Zweitstimme SPD wählen!

 

Herzliche Grüße
Ihr

Norbert Viehmann
SPD Vorsitzender Bruchköbel

PS: Am kommenden Samstag ist die Bruchköbeler SPD an vielen Orten in unserer Stadt mit Info-Ständen präsent. Hier können Sie uns gerne ansprechen. Nichts ist uns wichtiger, als mit unseren Bürgern ins Gespräch zu kommen!