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SPD Ortsverein Bruchköbel

SPD Ortsverein Bruchköbel
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UNSER SELBSTVERSTÄNDNIS BIS 2011

Wir sind die Bruchköbel-Partei
Bruchköbel ist eine dynamische Stadt in der die Sozialdemokratie eine lange Tradition hat. Unter dem sozialdemokratischen Bürgermeister Fritz Horst begann in den 60er Jahren der Bevölkerungszuwachs des damaligen Dorfes mit 4370 Einwohnern. Schon damals verdoppelte sich die Anzahl der Menschen, die hier lebte. Es war dann sein Nachfolger Walter Schreiber, der zu Beginn der 70er Jahre die Grundlagen des späteren Wachstums legte, damit sie das werde konnte, was sie heute ist: eine attraktive Kleinstadt mit über 20.000 Einwohner am Rande einer europäischen Metropolregion. Auch heute ist es die Sozialdemokratie, aus der wir unsere Werte in unserer Stadt ableiten. Denn wir sehen uns in der Tradition von Fritz Horst und Walter Schreiber, auch wenn wir –noch nicht– in unmittelbarer Verantwortung stehen. Wir sind für die Menschen in Bruchköbel ansprechbar, gerade auch über Persönlichkeiten, die seit Jahren in den Vereinen und Verbänden engagiert sind.


Der Bevölkerungszuwachs hat mit der Stadtentwicklung nicht Schritt gehalten

Spätere Bürgermeister haben die Vorarbeit genutzt und eine einzige Antwort auf die Frage nach der Zukunft der Stadt gegeben: Wachstum, Wachstum und Wachstum. Ein einfacher und –teilweise– alternativloser Weg für eine Stadt am Rand der boomenden Region „Frankfurt/Rhein Main“ am westlichen Rand des Main-Kinzig-Kreises. Doch diese Strategie hat Opfer gekostet. Die Attraktivität der Stadt hat nicht nur gewonnen. Es fehlen für eine 20.000 Einwohnerstadt Selbstverständlichkeiten, wie zum Beispiel ein Kino, eine Diskothek, eine gute Bahnanbindung oder eine voll ausgestatte Polizeistation. All das kann zwar nicht nur unmittelbar den verantwortlichen Bürgermeistern zur Last gelegt werden: Es ist aber Symbol für die mangelnde Entwicklung dieser Stadt in den letzten Jahren.


„Ein Teil anstelle des Ganzen“ – oder: Warum am Ende Bruchköbel zählt

Das Miteinander eines ehemals kleinen Dorfs ist in manchen Siedlungen einem nebeneinander und zuweilen in manchen Stadtteilen einem „gefühltem“ gegeneinander gewichen. Das ist nicht unser Selbstverständnis. Niederissigheim, Roßdorf, Oberissigheim, Butterstadt sind wichtige Teile unserer gemeinsamen Stadt und emotionaler Bezugspunkt für viele Menschen. Man ist „Issigheimer“ oder „Butterstädter“, oft nicht als erstes „Bruchköbeler“. Diese über Jahrzehnte und teils über Jahrhunderte gewachsene Identität möchte, will und kann keiner ersetzen. Sie gehört zu unserer Stadt dazu. Die Wahrheit aber ist auch: Die Aufgaben sind zu groß, als das sie einzelne Stadtteile allein bewältigen können und könnten: Die Überalterung unserer Stadt, Verschuldung und die mangelnde Innenstadtentwicklung sind von keinem Ortsteil allein zu lösen. Für uns Sozialdemokraten ist „Bruchköbel“ ein Wert, den es zu erhalten gilt. Deswegen steht für uns Bruchköbel an erster Stelle unserer politischen Arbeit, was wir mit dem Zusammenschluss der Ortsvereine und der Abschaffung des Stadtverbands bereits organisationsintern vollzogen haben.


Wir nehmen eine besondere Verantwortung wahr

Seit der Spaltung der Konservativen in zwei Parteien, haben wir als SPD in Bruchköbel eine besondere Verantwortung im Stadtparlament, die wir ernst nehmen: An uns kommt keiner mehr vorbei. Wir nehmen diese neue Bedeutung, die wir inne haben, verantwortlich und konstruktiv wahr.


Wir beanspruchen die Meinungsführerschaft

Für die beste Lösung setzen wir uns für Bruchköbel ein und scheuen auch nicht die politische Auseinandersetzung, wo sie Sinn macht: Kleinkarierte Debatten und private Eitelkeiten vereinbaren sich nicht mit unserer Auffassung, was Politik vor Ort zu leisten hat. Denn wir nehmen unseren Auftrag an und nehmen diesen ernst: Wir wollen die prägende politische Kraft in Bruchköbel sein. Bei der nächsten Kommunalwahl wollen wir die meisten Sitze im Stadtparlament erringen – wer nicht kämpft, hat schon verloren.
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Familie, Kinder & Jugend, Senioren, Bildung – das Miteinander einer Kleinstadt organisieren

Der demographische Wandel fordert die Begegnung, den Dialog und das Miteinander der Generationen gerade in einer Stadt wie Bruchköbel bewusst und gezielt heraus:
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Wirtschaft, Wachstum, Wohnen & Städtebau, Verkehr, Arbeitsplätze und Einkaufen – sich auf ein alterndes Bruchköbel einstellen

Immer mehr Menschen sind in den vergangenen Jahren nach Bruchköbel gekommen. Dieser Trend wird voraussichtlich in den nächsten Jahren so nicht mehr fortgesetzt werden: Wir werden es mit einer sinkenden Einwohnerzahl zu tun haben, die zudem anteilig immer älter wird.
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Energie und Natur – Bruchköbel auf das „Morgen“ vorbereiten

Bruchköbel hat einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Eigenheimbesitzern und an Häusern, die häufig noch nicht den Standards entsprechen, die heutzutage möglich sind, um Energie zu sparen.
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Kunst & Kultur, Fitness & Wellness, Gesundheit, Gastronomie, Freizeit & Natur – „weiche“ Faktoren ganz hart

Bruchköbel ist für die meisten Menschen Wohnort, nicht Arbeitsort. Bruchköbel hat alle Vorteile: Es liegt am Rande bekannter Hügellandschaften und hat eine hervorragende Lage mit optischer Abgrenzung zu größeren Städten, wie Hanau oder Frankfurt. Es bietet ein abwechslungsreiches, ländlich geprägtes Umfeld auf der Gemarkung der Stadt.
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Verwaltungsmodernisierung voranbringen

Die öffentlichen Haushalte wurden in Bruchköbel nicht erst seit der Finanzkrise strapaziert. Für die Verwaltung bedeutet dies, dass angesichts der enormen Verschuldung mit weniger Mitteln mehr erreicht werden muss. Der Druck, Effektivität und Effizienz zu steigern, nimmt zu, nicht ab.
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Eckpfeiler einer lebendigen Stadt: Vereine & Ehrenamt

Ein aktives Leben in unseren Kommunen kann es nur mit einer vielfältigen und starken Vereinsarbeit geben. Neben neueren Formen bürgerschaftlichen Engagements bilden die Vereine das Rückgrat von Sport, Kultur und sozialen Aktivitäten in unseren Städten, Gemeinden und Landkreisen.
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