„Keinen Fußbreit für Neonazis und Rechtsextreme“ – NPD marschierte am Sonntag den 21. Februar durch Bruchköbel

 

Bei der Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen am Sonntag den 21. Februar in Bruchköbel marschierten auch bekannte Vertreter:innen sowie Unterstützer:innen der rechtsextremen, demokratie- und verfassungsfeindlichen Partei NPD ganz vorne mit.

Uns macht es fassungslos, dass Vertreter:innen dieser verachtenswerten Ideologie mit eigenem Transparent und ihren Parolen ohne nennenswerten Widerspruch durch Bruchköbel laufen können. Die Veranstaltung wurde verlautbarungsgemäß nicht von der NPD organisiert, dennoch ist klar belegt, dass deren Unterstützer:innen und Vertreter:innen an der Spitze mitgelaufen sind. Im Gegensatz zu den Ostermärschen, die Neonazis und Rechtsextreme in der Vergangenheit versucht hatten zu vereinnahmen, wurde dieses Mal leider weder im Vorfeld noch während der Demonstration eine klare Isolierung oder Distanzierung erkennbar. Die Neonazis konnten somit unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit und mit stillschweigender Billigung der restlichen Teilnehmer:innen ihre verfassungsfeindlichen Parolen sowie ihr radikales Gedankengut verbreiten. Wir als Stadtgemeinschaft dürfen das nicht tolerieren und keinesfalls weiter tatenlos dabei zuschauen.

Denn die NPD kündigte jüngst an, zukünftige Demonstrationen dieser Art weiterhin zu ‚unterstützen‘. In diesem Fall stehen auch Organisator:innen in der Verantwortung, sich öffentlich zu distanzieren, Maßnahmen zu ergreifen und eine zukünftige Vereinnahmung aktiv zu verhindern. Dies wurde damals bei den Ostermärschen erfolgreich umgesetzt und ist ein gutes Beispiel dafür, wie man sich gegen Neonazis und Rechtsextreme positioniert.

Wir lehnen jeden Schulterschluss mit Rechts strikt ab! Bruchköbel steht für Offenheit gegenüber allen Menschen egal welcher Hautfarbe, Religion, Staatsangehörigkeit, sexuellen Ausrichtung, ethnischer oder sozialer Herkunft. Deshalb werden wir die Verbreitung demokratiefeindlichen Gedankenguts in unserer Stadt keinesfalls dulden.