SPD Bruchköbel

Nachruf auf Stadtrat Josef Pastor

Wir trauern um Josef Pastor

Josef Pastor, Magistratsmitglied der Stadt Bruchköbel, ist am ver­gan­ge­nen Mittwoch ver­stor­ben. Die Nachricht vom Tod unse­res Genossen Josef Pastor erfüllt uns mit gro­ßer Trauer. Seiner Familie gilt unse­re auf­rich­ti­ge Anteilnahme.

Mit ihm hat die Bruchköbeler SPD einen her­aus­ra­gen­den Kommunalpolitiker und groß­ar­ti­gen Menschen ver­lo­ren. Wir ver­lie­ren einen gro­ßen Vordenker und streit­ba­ren Geist in unse­ren Reihen.

Josef Pastor war über viele Jahre das prä­gen­de Gesicht der SPD in Bruchköbel. Er war ein Sozialdemokrat, der immer mit star­kem Engagement und nicht weni­ger gro­ßer Leidenschaft seine ehren­amt­li­chen Aufgaben und Tätigkeiten ver­folg­te. Für die Bruchköbeler SPD war er ein poli­ti­sches Schwergewicht. Er hat über Jahrzehnte hin­weg die poli­ti­sche Arbeit der Bruchköbeler SPD und der Stadt Bruchköbel geprägt.

Das poli­ti­sche SPD Urgestein wurde am 9. Oktober 1941 in Lipovac, Kroatien, als zwei­tes von neun Kindern gebo­ren. 1957 sie­del­te er mit sei­nen Eltern als Volksdeutscher aus dem ehe­ma­li­gen Jugoslawien in die Bundesrepublik Deutschland um. Ab Januar 1958 besuch­te er das huma­nis­ti­sche Albert Magnus Gymnasium in Königstein im Taunus. Seinen Schulbesuch schloss er 1964 mit dem Abitur ab. Von 1964 bis 1968 stu­dier­te er an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main Erziehungswissenschaften. Bereits wäh­rend sei­nes Studiums enga­gier­te sich Josef Pastor als Sprecher des Fachbereichs für katho­li­sche Theologie sowie der katho­li­schen Studentengemeinde.

An der Realschule in Frankfurt-Griesheim nahm er seine erste Stelle als Lehrer an. Bereits 1972 fand Josef sei­nen Weg in die SPD, der er seit 47 Jahren ange­hört. 1975 hei­ra­te­te Josef Pastor seine Frau Ingelore und im glei­chen Jahr zogen sie gemein­sam nach Bruchköbel. Hier nahm er seine Tätigkeit an der Heinrich Böll-Gesamtschule auf und war bis zu sei­ner Pensionierung deren päd­ago­gi­scher Leiter.

Im Jahr 1977 wurde er erst­mals als SPD Stadtverordneter in das Bruchköbeler Stadtparlament gewählt. Seit 1981 war Josef Pastor ehren­amt­li­cher Stadtrat der Stadt Bruchköbel und genoss auf­grund sei­ner poli­ti­schen Arbeit hohes Ansehen über alle Parteigrenzen hin­weg. Die gemein­sam mit dem dama­li­gen Bürgermeister Udo Müller umge­setz­te Planung und Schaffung der Sozialstation und des Jugendzentrums zäh­len zu sei­nen größ­ten poli­ti­schen Erfolgen.

Sein kom­mu­na­les poli­ti­sches Wirken war für unse­ren Genossen Josef eine Selbstverständlichkeit. Die Werte sozia­le Gerechtigkeit, Toleranz, Freiheit und selbst­stän­di­ges Denken waren ihm ein Lebensinhalt. Für sein Wirken wurde er 2016 mit der Willy-Brandt-Medaille aus­ge­zeich­net.

Sein Tod hin­ter­lässt eine große Lücke. Wir trau­ern gemein­sam mit sei­nen Angehörigen, Freunden und poli­ti­schen Wegbegleitern. Wir wer­den sein Andenken wah­ren – sei­nen Einsatz und sein Wirken nie­mals ver­ges­sen.

 

Norbert Viehmann
– Vorsitzender SPD Bruchköbel –

 


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